Auch ich wollte meinem Sohn etwas gutes tun und bin mit ihm zum Babyschwimmen gegangen. Er war in der Badewanne immer sehr entspannt und ich dachte, dass ihm das Planschen im großen Becken gut gefallen würde.
Als er sechs Wochen alt war, schleppte ich ihn nun zu einem offenen Babyschwimmkurs. Ich hatte den Eindruck, dass er es gar nicht übel fand. Der kleine Mann schaute sich erstaunt um. Jedoch fing er sehr schnell an zu frieren und ich habe ihn wieder angezogen.
Den nächten Versuch starteten wir als mein Sohn dreieinhalb Monate alt war. In unserer Stadt hatte ein neues Erlebnisbad mit großem Baby- und Kleinkindbereich eröffnet. Diesmal genoss er das Baden sichtlich und fror erst nach einer halben Stunde. Er gluckste fröhlich vor sich hin und ließ sich von mir durch das Wasser ziehen.
Ich denke, dass Babyschwimmen eine gelungene Abwechslung für Mutter und Kind ist, auch wenn es mit etwas Aufwand verbunden ist (vor allem im Winter). Man muss meines Erachtens auch nicht unbedingt einen Kurs belegen. Man kann sein Würmchen durchaus alleine beschäftigen und genug Kinder sind meistens auch im Schwimmbad mit denen der eigene Nachwuchs Kontakt aufnehmen kann.
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