Archiv der Kategorie: Unternehmungen

Kinderturnen

Seitdem mein Sohn gut laufen kann, also mit etwa 18 Monaten, gehe ich mit ihm ins Kinderturnen. Ich habe zuerst eine Turnstunde bei uns im Ort mit ihm besucht. Die Leiterin ist Kindergärtnerin und hatte einen kleinen Parcour mit verschiedenen Turngeräten aufgebaut. Die Kinder konnten klettern, auf Kästen, Bänken und der Sprossenwand, balancieren, mit Bällen spielen oder eine Matte herunterrutschen. Mein Sohn interessierten die Geräte allerdings nur wenig. Er rannte die gesamte Zeit (45 Minuten) quer durch die Halle. Zu Beginn und am Ende wurden ein paar Lieder gesungen bzw. Bewegungsspiele gemacht. Mir hat es ganz gut gefallen, allerdings waren es für meine Begriffe zu viele Kinder.

Kurz darauf besuchte ich dann mit ihm das Kinderturnen im Nachbarort. Der Aufbau ist ähnlich. Am Anfang wird gesungen und mit Tüchern, Reifen oder Seilen gespielt . Dann erklärt die Leiterin, was an den verschiedenen Gerätestationen gemacht werden soll. Im Anschluss begleitet man sein Kinder durch den aufgebauten Parcour. Am Ende wird zusammen abgebaut und die Kinder dürfen alle auf den Mattenwagen sitzen und wir drehen singend ein paar Runden durch die Halle. Hinterher wird ein Kreis gemacht und nochmals gesungen. Mir gefällt es dort sehr gut. Es sind weniger Kinder und es ist sehr abwechslungsreich. Mein kleiner hat ne Menge Spass mit den anderen und ich bin froh, dass es ihm so viel Freude bereitet.

Musikgarten

Der Musikgarten ist ein musikpädagogisches Konzept, dass Kinder ab dem Säuglingsalter und ihre Eltern zum gemeinsamen Musizieren anregt. Es wird getanzt, gesungen und musiziert. Die Kinder können so ihre eigene Stimme und ihren Körper entdecken und Freude daran haben. Einfache Instrumente, wie Klanghölzer oder Glöckchen bringen dem Kind die Welt der Klänge näher. Der Musikgarten wird von Volkshochschulen oder Musikschulen angeboten.

Ich bin mit meinem Sohn zu einer Schnubberstunde in einer Musikschule gewesen. Er reagiert, wie die meisten Kinder, sehr stark auf Gesang und Musik. An dieser Schnubberstunde, die etwa 45 Minuten dauerte, nahmen 8 Mütter und ihre Kinder teil. Mein Sohn war der Jüngste mit etwa sieben Monaten. Die Leiterin des Kurses war eine Kolumbianerin mit einer sehr hohen Stimme. Mein Sohn war völlig fasziniert, als sie zur Begrüßung einige Lieder sang. Anschließend wurde getanzt und die Kinder hatten mehrfach die Gelegenheit den Gesang mit einfachen Instrumenten zu begleiten. Dann kamen bunte Tücher beim Tanzen zum Einsatz. Mein Sohn war die gesamte Zeit sehr aufmersam und und lachte viel. Es hat ihm sichtlich Spaß bereitet. Ich denke, dass wir nach den Sommerferien auf jeden Fall weiter machen.

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Krabbelgruppe

Als mein Sohn etwa acht Monate alt war, ging ich das erste Mal mit ihm zu einer Krabbelgruppe. Ich hatte von einer Bekannten erfahren, wann und wo bei uns im Ort eine Krabbelgruppe stattfindet. Es sind meistens Mütter, die sich privat zusammengeschlossen haben, Kirchengemeinden oder die Volkshochschule, die solche Kurse anbieten. Ich hatte eine solche Gruppe aufgesucht, da ich den Eindruck hatte, dass sich mein Sohn zu Hause langweilt.

Wir gingen nun jeden Donnerstag Vormittag in dieses eigens zum Zweck der Krabbelgruppe eingerichtetes Spielzimmer. Manchmal trafen wir uns auch auf dem nahegelegenen Spielplatz. Mein Sohn war der Jüngste in der Gruppe und völlig fasziniert von der neuen Umgebung, den Kindern und den Spielsachen. Ich hatte den Eindruck, dass es ihm großen Spaß bereitete dort zu sein. Er mochte schon immer gerne, wenn gesungen wurde und wir haben dort einige schöne Kinderlieder und Kinderreime dazu gelernt. Es gab auch Zeit zum freien Spielen, Essen und Basteln. Gut anfangs war er ja noch ziemlich klein und konnte noch nicht mal krabbeln geschweigedenn basteln, aber die kleinen werden ja irre schnell groß.

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Mit dem Baby unterwegs

Am Anfang war es eine ziemliche Herausforderung mit meinem Sohn das Haus zuverlassen. Ich kann mich noch ganz genau an „das erste Mal“ erinnern! Ich musste einige Tage nach der Geburt zu einer Nachsorgeuntersuchung zu meiner Ärztin. Da mein Mann arbeiten musste, habe ich den kleinen mitgenommen. Ich habe ihn circa eine halbe Stunde vorher angezogen und in seinen Autositz gelegt. Ich war irre aufgeregt. Dann habe ich ihn zum ertsen Mal ins Auto gepackt und bin los gefahren. Bei der Ärztin war er die ersten paar Minuten noch ganz ruhig, aber dann ging´s auch schon los! Ich wollte im Anschluss eigentlich noch einkaufen gehen, aber das habe ich dann gelassen und war sehr froh, als ich wieder zu Hause war. Ich war danach ziemlich erledigt. Mit dem Baby unterwegs weiterlesen

PEKiP Teil I

PEKiP ist die Abkürzung für Prager Eltern-Kind-Programm. Es basiert auf die Forschung des Pragers Psychologen Jaroslav Koch, der Bewegungs- und Spielanregungen für das Baby entwickelte. Die Psychologin Christa Ruppelt und der Sozialwissenschaftler Hans Ruppelt konzipierten daraus ein Gruppenprogramm für junge Eltern. PEKiP begleitet das Baby und seine Eltern in ihrer Entwicklung im ersten Lebensjahr des Säuglings. Es unterstützt den Aufbau einer positive Beziehung zwischen Eltern und Kind.

Außerdem:

  • treffen gleichaltrige Babys aufeinander
  • spielen und bewegen sie sich
  • lernen voneinander
  • tauschen sich aus
  • haben Eltern und Kinder Zeit füreinander
  • werden Fähigkeiten entdeckt
  • wird gemeinsam neues ausprobiert
  • tauschen sich Eltern aus
  • Anregung für Eltern entwicklungsgerecht sich mit dem Baby zu beschäftigen

Die Babys sind beim PEKiP nackt, denn dadurch können sie sich freier bewegen. Im Mittelpunkt des PEKiP stehen Spiel-, Bewegungs- und Sinnesanregungen für Eltern und Kind. PEKiP Teil I weiterlesen