Wenn der erste Zahn im Mund des Babys aufbltzt, ist das für die meisten Eltern ein sehr aufregender Moment. Ich war damals total aus dem Häuschen. Für viele Säuglinge ist das Zahnen allerdings eine sehr schmerzhafte Erfahrung (siehe auch: Zahnungshilfen). Wenn das erste bzw. die ersten Zähne erstmal richtig da sind, sollte man mit der Pflege der Beißchen anfangen. Es gibt verschiedene Zahnbürsten für die ganz kleinen. Wichtig ist, dass die Bürsten ganz weich sind.

Anfangs kann man die Zähne ohne Zahncreme putzen. Später ist es wichtig eine Zahncreme zu verwenden. Hier sollte man darauf achten, ob das Baby Fluor schon in Tablettenform erhält oder nicht. Denn wenn man z.B. D-Fluorette gibt, sollte man eine Zahnpasta verwenden, die kein Fluor enthält (z.B. Kinderzahngel von Weleda). Zu viel Fluor kann nämlich zu weißen Flecken auf den Milch- bzw. auch später auf den bleibenden Zähnen führen.

Falls das Baby keine Fluortabletten erhält, sollte man eine fluorhaltige Zahncreme verwenden (z.B. Elmex für Kinder).

Wir haben unserem Sohn das Zähneputzen beim ersten Mal vorgemacht. Es ist kein Problem gewesen. Seitdem wir Zahnpasta verwenden, putzt er die Zähne sogar noch lieber, da sie ihm anscheinend gut schmeckt.

Ich habe den Eindruck, dass mein Sohn eine ganze Menge Ohrschmalz produziert. Ich frage mich immer, wo das ganze Zeug aus seinen kleinen Ohren herkommt. Naja, wie auch immer, es ist wohl normal. Ich entferne dir Brocken mit einem Kosmetiktuch, wenn sie schon in der Ohrmuschel hängen. Ansonsten nehme ich ein Sicherheitswattestäbchen für Säuglinge und reinige vorsichtig den äußeren Teil des Ohrgangs. Man sollte immer nur den äußeren Teil des Gehörgangs säubern. Es kann sonst zu Verletzungen kommen. Der Ohrschmalz wird von den Flimmerhärchen im Gehörgang sowieso nach außen transportiert und kann spätestens dann entfernt werden.

Nach dem Abnabeln des Babys im Kreißsaal wird eine sogenannte Nabelklemme an den Nabelschnurrest angebracht. Der Nabelschnurrest trocknet dann relativ schnell aus und fällt binnen zwei Wochen ab. Währenddessen muss man am Nabel eigentlich nicht viel reinigen bzw. herumfummeln. Man kann, wenn man möchte, die Verkrustungen mit einem Wattestäbchen und etwas Öl vorsichtig ablösen. Wenn es dabei zu einer leichten Blutungen kommt, ist dass nicht schlimm. Ansonsten einfach darauf achten, dass der Nabelschnurrest nicht mit in die Windel gewickelt wird, damit er nicht schwitzt und besser austrocknen kann. Man kann auch zum Schutz eine kleine Mullkompresse drumwickeln. Die Nabelklemme wird meist noch im Krankenhaus oder von der Hebamme entfernt. Wenn der Nabelschnurrest dann erstmal abgefallen ist, kann das Baby gebadet werden.

Bei meinem Sohn ist der Nabel nach etwa zehn Tagen abgefallen. Ich hatte beim Wickeln irgendwann dieses komisch vertrockenete Stückchen in der Hand. Anschließend hatte es ganz leicht geblutet. Die kleinen Blukrusten sind zum Teil von allein abgegangen, zum Teil habe ich sie mit einem Wattestäbchen und Öl vorsichtig abgelöst. Seither wasche ich seinen Nabel, wenn ich ihn bade mit dem Waschlappen aus. Zusätzlich reinige ich hin und wieder die inneren Windungen ebenfalls mit einem Wattestäbchen und Öl.

Falls es am Nabel zu stärkeren Blutungen bzw. Rötungen oder Schwellungen kommt, sollte man unbedingt die nachsorgende Hebamme bzw. den Kinderarzt konsultieren.

Direkt nach der Geburt werden die Babys heute nur noch selten gebadet. Es ist wichtiger, dass das Neugreborene sofort zu Mutter und Vater kommt und dort die erste Kontaktaufnahme (Bonding) stattfinden kann. Das ertse Bad findet dann in der Regel zu Hause unter der Anleitung einer Hebamme statt, wenn der Bauchnabel abgefallen ist.

Zum Baden des Säuglings benötigt man folgende Utensilien:

  • Säuglingsbadewanne oder Badeeimer (Erwachsenenwanne geht auch, ist aber für den Rücken nicht so gut)
  • Mandel- oder Olivenöl als Badezusatz (es geht auch Sahne oder Milch)
  • ein großes Handtuch
  • zwei Waschlappen
  • evtl. mildes Babyshampoo
  • Badethermometer
  • Windel
  • frische Kleidung
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Im Frühling ist es ziemlich schwierig die richtige Kleidung für unsere kleinen zu finden! Es ist noch nicht richtig heiß, aber kalt ist es auch nicht mehr, so richtiges Übergangswetter. Ich ziehe mich bei solchen Temperaturen meist schon zu leicht an und habe sehr schnell einen Schnupfen. Also, sollten wir es bei unseren Babys besser machen! Das Problem ist nur, dass die häufig viel schneller schwitzen als wir. Außerdem kommt es auch auf das Alter des Babys an und manche Babys frieren schneller als andere. Also, müssen wir auch hier flexibel sein.

Seit den ersten warmen Tagen ziehe ich meinem Sohn Kurzarmbodys an. Wenn es sehr warm ist (etwa 25 °C) ziehe ich ihm noch ein T-Shirt und eine kurze Hose über. An weniger warmen Frühlingstagen bekommt er ein dünnes Langarmshirt und lange Hosen und Socken an. Im Kinderwagen ziehe ich ihm dann manchmal noch eine Strickjacke über oder nehme eine Decke mit!

Ich denke, dass ich ihm im Sommer, wenn es dann richtig heiß ist, lediglich einen Kurzarmbody und vielleicht noch eine kurze Hose anziehen werden. Natürlich sollte man dann auch den Sonnenschutz denken!

Zum Schlafen bekommt er momentan noch einen Body, einen Schlafstrampler und einen dünnen Schlafsack an.