Archiv der Kategorie: Nach der Geburt

Husten beim Säugling

Den ersten Husten hatte meine Tochter zehn Tage nach ihrer Geburt. Mein Sohn war krank und hat sie leider angesteckt. Ich denke, dass bleibt bei Geschwisterkindern nicht aus, zu dem ist sie auch noch im Winter geboren.
Meine Hebamme gab mir den Tip „Thymian-Myrte-Balsam“ von der Bahnhofsapotheke in Kempten zu kaufen. Unsere Apotheke hat dies sogar immer vorrätig, andere können es problemlos bestellen. Dieses Balsam gibt es für Säuglinge und Kleinkinder und ist frei von Eukalyptus oder anderen Ölen, welche bei Säuglingen und Kleinkindern zu Atemdeppression, bis hin zum Atemstillstand führen können.
Das „Thymian-Myrte-Balsam“ trägt man auf die Brust und den Rücken auf. Zusätzlich kann man noch ein warmes Wärmesäckchen auf die Brust legen (VORSICHT: Nicht zu heiß!!!)
Es hat ihr super geholfen und ich verwende es jetzt auch bei meinem großen Sohn.

Tragen im Tragetuch

Ich trage meine Tochter im Tragetuch seit sie etwa zwei Wochen alt ist und ich wollte mal meine Erfahrungen vom Tragen im Tragetuch niederschreiben.
Ich habe mir mein Tuch in einem Weltladen gekauft. Im Vorfeld habe ich mich über die nötige Länge im Internet informiert. Ich bin etwa 168 cm groß und wiege etwa 60 Kilo. Mein Tuch musste 4,50 m bis 4,70 lang sein, um alle Tragevarianten binden zu können.
Meine Hebamme zeigte mir die Doppel-X-Trage, die man schon bei zwei Wochen alten Babys anwenden kann. Es war von Anfang an völlig einfach vom Handling. Ich hatte die Bindetechnik schnell drauf.
Die kleine fühlte sich sichtlich wohl, so nah bei mir und schlief direkt ein. Seither trage ich sie im Tuch, wenn sie mal einen nicht so guten Tag hat und viel Nähe braucht. Ich habe dann trotzdem beide Hände frei, um Dinge zu erledigen, die sich nicht aufschieben lassen oder kann mit meinem Sohn spielen. Meiner Tochter gefällt das Getragen werden im Tuch sehr und ich kann es nur weiterempfehlen. Ich frage mich, warum ich das nicht schon bei meinem ersten Kind gemacht habe.

Vierfingerfurche

Nach der Geburt meines zweiten Kindes wurde bei der U1 eine Vierfingerfurche festgestellt. Ich hatte noch nie davon gehört und fragte bei der Ärztin nach, die die Geburt begleitet hatte. Sie sagte mir, dass eine Vierfingerfurche auf ein Syndrom, wie das Down -Syndrom hinweisen kann. Mein Mann und ich waren nun sehr verunsichert. Ich wollte eigentlich ambulant entbinden und möglichst schnell nach Hause, aber auf Grund dieses Verdachts beschlossen wir auf den Kinderarzt zu warten. Vierfingerfurche weiterlesen

Weg mit dem Schwangerschaftsspeck

Jede Frau möchte nach der Schwangerschaft wieder ihre Figur bekommen, die sie vor den neun Monaten hatte. Bei einigen frischgebackenen Müttern ist das auch kein Problem, andere haben allerdings schon etwas mehr zu kämpfen. Ein guter Anfang, um den übriggebliebenen Kilos den Kampf anzusagen, ist der Rückbildungskurs.

Auch mit der Ernährung kann man eine Menge erreichen. Ertsmal man sollte versuchen wieder zu regelmäßigen Zeiten zu essen. Wenn man wegen dem Baby nicht dazu kommt, sollte man eher auf Obst, Johgurt oder andere kalorienarme Snacks zurückgreifen. Ich weis, dass man dazu neigt, sich schnell mal zwischendurch einen Schokoriegel oder ähnliches reinzuschieben, weil man einfach nicht die Zeit findet, was vernüntiges zu essen, aber so bekommt man die überflüssigen Pfunde nicht weg. Die Ernährung sollte gesund und ausgewogen sein. Weg mit dem Schwangerschaftsspeck weiterlesen

Rückbildungskurs nach der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft und der Geburt wird der Beckenboden der Frau sehr stark belastet. Der Beckenboden besteht aus drei Muskelschichten. Diese tragen die inneren Organe und während der Schwangerschaft auch das Baby in der Gebärmutter. Es ist sehr wichtig den Beckenboden vor allem nach der Schwangerschaft aber auch generell zu trainieren, da es sonst zu einer Harninkontinenz kommen kann. Mit der Rückbildung kann man sechs bis acht Wochen nach der Geburt beginnen. Der Rückbildungskurs wird, wie der Geburtsvorbereitungskurs von der Krankenkasse bezahlt und von vielen verschiedenen Institutionen angeboten. Es gibt die Möglichkeit ihn auch in Begleitung des Babys zu absolvieren. Der Kurs umfasst zehn Einheiten a einer Stunde.

Ich hatte mich hierfür in einer Hebammenpraxis bei uns im Ort angemeldet, da ich nicht so weit fahren wollte und um eventuell noch ein paar nette Frauen kennen zu lernen. Die Rückbildung fand ohne meinen Sohn statt und so hatte ich eine Stunde in der Woche nur für mich. Uns wurden in dem Kurs Übungen gezeitgt, die hauptsächlich die tiefste der drei Beckenbodenschichten trainieren, da die anderen beiden so mittrainiert werden. Es waren aber auch Übungen für den gesamten Muskelapparat. Im Kurs wurde über alle möglichen Dinge geredet, die Frauen nach der Geburt beschäftigen. Am Ende jeder Stunde wurde dann noch eine Entspannungsübung durchgeführt.

Ich denke es ist sehr sinnvoll an einem Rückbildungskurs teilzunehmen, denn abgesehen von den oben genannten Gründe ist es einfacher in einer Gruppe, unter Anleitung etwas für den eigenen Körper zu tun. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich zu Hause alleine meinen inneren Schweinehund nicht überwinden konnte und außerdem sind die Übungen auch nur effektiv, wenn man sie richtig ausführt.

Und denkt daran: “ Neun Monate kommt der Bauch, neun Monate braucht er auch um zu gehen!“