Meine Tochter ist nun fast zehn Monate alt und bekommt schon eine ganze Weile ihren Abendbrei mit Vollmilch. Da dachte ich mir, naja, dann kannst du nun bestimmt auch bald die Pre-Milchnahrung durch Kuhmilch ersetzen. Ich war der Überzeugung, dass das ziemlich unproblematisch wäre, aber als ich mich nun damit beschäftigt habe, war ich sehr überrascht, dass Kuhmilch im ersten Lebensjahr immer noch gegeben werden soll. Die Ernährungsempfehlungen ändern sich ja irgendwie ständig. Bei meinem Sohn (mittlerweile fast vier) wurde einem gepredigt, man solle den Speiseplan im ersten Lebensjahr möglichst langweilig gestalten. Bloß keine Vielfalt. Heute wird mir gesagt, ich soll auf jeden Fall möglichst viele verschiedene Gemüsesorten einführen, da dann die Chance größer sei, dass sie mit zwei Jahren auch noch viel Gemüse mag. Aber naja, bei der Kuhmilch hat sich nicht viel getan. Bis zum ersten Geburtstag möglichst keine Kuhmilch in reiner Form aus der Flasche. Im Brei ist es wohl kein Problem, da die Milch für die Zubereitung erstmal aufgekocht wird und nach dem Abkühlen dann mit den ausgewählten Getreideflocken vermischt wird. Die Gründe, warum Kuhmilch nicht zu früh gegeben werden darf, sind folgende: Zum einen natürlich die Gefahr die Allergie, zum anderen ist die Zusammensetzung der Kuhmilch nicht auf die Bedürfnisse von Säuglingen abgestimmt (ist ja eigentlich für Kälber gedacht :-) ). Sie ist auch ein schlechter Calciumlieferant. Man kann und soll Milchprodukte, wie Johgurt und Käse füttern. Wenn man dann, nach dem ersten Lebensjahr auf Kuhmilch umstellt, sollte das Kind auch nicht mehr als 200 ml pro Tag davon trinken. Naja, nun bin ich wieder um einiges schlauer!

Habe gerade im Internet eine sehr interessante Seite zum Thema Mogelpackungen und Etikettenschwindel gefunden.
Wer mal nachschauen will, was er wirklich auf den Teller bringt und warum Kinderriegel und CapriSonne für die tägliche Ernährung nicht empfehlenswert sind, kann hier mal nachschauen, mitmachen und Produkte vorschlagen:
www.abgespeist.de
Viel Vergnügen!!!

Eine Studie des Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund ergab, dass sich Rapsöl in Babybrei positiv auf die Gehirnentwicklung auswirkt. Einige Hersteller reagierten prompt und tauschten ihr Öl gegen Rapsöl aus. Liegt der Fettgehalt in einem Babymenü unter vier Gramm, so können Eltern einen Teelöffel Rapsöl zufügen.

Rapsöl enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren und dies ist gut fürs Gehirn.

Als unser Sohn etwa 11 Monate alt war, habe ich mit der Umstellung von Aptamil 1 auf Kuhmilch begonnen.

Zuerst habe ich ihm in den Mittags- und Abendbrei statt Rapsöl etwas Sahne gegeben. Das habe ich etwa eine Woche gemacht. Zusätzlich hat er als Zwischenmahlzeit Vollkorntoast mit Butter bekommen. Da er keine Reaktion (Durchfall, etc.) zeigte, habe ich ihm dann Joghurt und Quark als Zwischenmahlzeit gefüttert. Erst nur wenige Löffel, dann den ganzen Becher.

Als er das gut vertragen hatte, begann ich seine Fläschchennahrung, er bekam noch eine Flasche am Abend, nach und nach mit Kuhmilch zuverdünnen. Zuerst nur etwa 20 ml, dann immer mehr, bis er nach zwei Wochen die Kuhmilch pur trank.

Ich habe anfangs H-Milch mit einem Fettanteil von 3,5 % genommen, habe aber nach kurzer Zeit auf Milch aus dem Kühlregal umgestellt, die etwa 10 Tage haltbar ist, also keine richtige Frischmilch.

Er hat die Kuhmilch sehr gut vertragen. Jetzt, mit 13 Monate, trinkt er immernoch abends eine Flasche mit 200 ml und tagsüber mal nen Joghurt, Quark, Pudding oder Milchbrei.

Damit meine ich, ab wann trinken Säuglinge Tee, Wasser oder Getränke, die eben nicht MIlch sind?

Ich lese immer wieder, dass Mütter sich große Sorgen machen, dass ihre Babys außer der Milch nichts anderes trinken. Zur Beruhigung, das ist völlig normal. Weiter lesen »