Archiv der Kategorie: Entwicklung

Schlafen im Elternbett

Zur Kindstodprophylaxe wird überall davor gewarnt, das Baby im Elternbett schlafen zu lassen. Aber was tun, wenn das Neugeborene eben nur bei den Eltern schläft, wenn es schreit sobald man es in seine Wiege legt?

Auch uns ging es so und ich habe Nächte vor Sorge fast garnicht oder nur sehr schlecht geschlafen.

Natürlich muss man ganz klar davor warnen, dass Baby mit ins Elternbett zunehmen. Es besteht die Gefahr der Überhitzung bzw. dass man sich auf das Baby legt. Es gibt genaue Empfehlungen, wie ein Säugling schlafen sollte.

Aber auch ich bin irgendwann mit meinem Sohn auf dem Arm eingeschlafen und genauso wieder aufgewacht. Ich habe mir fürchterliche Sorgen gemacht, ich könnte ihm dadurch schaden. Wir haben ihn immer wieder in seine Wiege gelegt, aber er wurde sofort wach. Also haben wir ihn auf den Arm genommen. Irgendwann nach einigen Tagen haben wir dann eine Babybucht an unser Bett gebaut. Ich habe den kleinen da auch immer wieder hineingelegt. Ich habe meinen Arm unter seinem Köpfchen liegen lassen und mich an ihn gekuschelt. Nach nach unzähligen Versuchen hat er dann irgendwann ein paar Stunden darin geschlafen. Wir haben es jeden Abend aufs neue probiert, nach etwa zwei Wochen klappte es dann sehr gut. Er hat dann alleine in seiner Bucht geschlafen.

Diese Lösung kann ich nur empfehlen! Das Baby liegt separat, man kann sich aber trotzdem zu ihm kuschelt und es fühlt sich dann weniger alleine. Als Babybucht haben wir sein Gitterbett verwendet. Bei diesem konnte man laut Hersteller eine Seite der Gitterstäbe abbauen und das Bett war trotzdem noch stabil. So haben wir das Geld für ein extra Bettchen gespart und gleichzeitig hat sich unser Sohn an sein „großes“ Bett schon mal gewöhnt.

Ab wann schläft ein Baby durch?

Das ist eine der Fragen, die man nicht generell beantworten kann. Ich kann euch nur erzählen, wie es bei uns war, und was wir dafür getan haben.

Ich habe mal gelesen, dass ein Säugling nachts eigentlich nichts mehr zu trinken benötigt, wenn es ein Körpergewicht von 4500 gr. erreicht hat. Dass die Realität anders aussieht, wissen wir alle! Es ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, ob ein Baby früh durchschläft oder nicht. Ich denke, es liegt zu erst mal am Kind. Manche Babys schlafen einfach besser als andere. Zum zweiten liegt es auch sicherlich daran, ob ein Säugling gestillt wird oder die Flasche bekommt. Des weiteren kann man noch eine Menge von Faktoren aufzählen, wie z.B. der Tagesablauf, die dazu beitragen, ob ein Baby durchschläft oder nicht. Ab wann schläft ein Baby durch? weiterlesen

PEKiP Teil I

PEKiP ist die Abkürzung für Prager Eltern-Kind-Programm. Es basiert auf die Forschung des Pragers Psychologen Jaroslav Koch, der Bewegungs- und Spielanregungen für das Baby entwickelte. Die Psychologin Christa Ruppelt und der Sozialwissenschaftler Hans Ruppelt konzipierten daraus ein Gruppenprogramm für junge Eltern. PEKiP begleitet das Baby und seine Eltern in ihrer Entwicklung im ersten Lebensjahr des Säuglings. Es unterstützt den Aufbau einer positive Beziehung zwischen Eltern und Kind.

Außerdem:

  • treffen gleichaltrige Babys aufeinander
  • spielen und bewegen sie sich
  • lernen voneinander
  • tauschen sich aus
  • haben Eltern und Kinder Zeit füreinander
  • werden Fähigkeiten entdeckt
  • wird gemeinsam neues ausprobiert
  • tauschen sich Eltern aus
  • Anregung für Eltern entwicklungsgerecht sich mit dem Baby zu beschäftigen

Die Babys sind beim PEKiP nackt, denn dadurch können sie sich freier bewegen. Im Mittelpunkt des PEKiP stehen Spiel-, Bewegungs- und Sinnesanregungen für Eltern und Kind. PEKiP Teil I weiterlesen

Kann man ein Säugling verwöhnen?

Meine Antwort darauf lautet ganz klar nein!

Mein Sohn war in seinen ersten sechs Lebenswochen sehr anstrengend. Er hat viel geweint. Bauchschmerzen konnten wir ausschließen, denn sein Problem war, dass er unsere Nähe sehr stark brauchte. Sobald wir ihn in seine Wiege oder einen anderen Platz gelegt hatten, schrie er sofort fürchterlich. Wir haben ihn also fast den ganzen Tag und natürlich die ganze Nacht bei uns gehabt. Anfangs war ich schon fast am verzweifeln, denn ich dachte, ich kann ihn doch nicht permanent herumschleppen und außerdem wusste ich ja auch nicht, wie lange diese Phase andauern wird. Irgendwann hatte ich mich damit abgefunden und ihn bei mir getragen, wann immer er danach verlangt hat. Kann man ein Säugling verwöhnen? weiterlesen

Mobilés selber basteln

Es ist ganz einfach ein Mobilé selbst zubasteln. Hier stelle ich ein paar Möglichkeiten vor.

  1. Moosgummi-Mobilé:
    Im Babyfachhandel findet am Moosgummifiguren, die eigentlich als Wanddekoration dienen sollen. Ich habe die Moosgummitieren passend zur Bordüre im Kinderzimmer ausgewählt und im Bastelladen ein Mobilébastelset (zwei Euro) und Perlonfaden gekauft. Dann habe ich die Moosgummitieren an dem Mobilégestell befestigt und über dem Bettchen aufgehängt. Ganz begabte Bastelmamis können auch selbst Moosgummifiguren basteln.
  2. Luftballon-Mobilé:
    Für dieses Mobilé habe ich einfach handelsübliche Luftballons genommen, aufgeblasen und jeweils einen links und rechts auf eien Schaschlikspieß gesteckt (Spitze danach abbrechen – Verletzungsgefahr!). Dann habe ich zwei dieser Spieße übereinander befestigt und im Wohnzimmer und über dem Wickeltisch angebracht. Mein Kleiner lacht die Ballons nun immer an, wenn ich ihn wickle.
  3. Alufolien-Mobilé:
    Hierfür verwendet man auch wieder Schaschlikspieße, Spitzen gleich abbrechen. Dann Alufolie zu Streifen falten, Perlonband oben festmachen und am Spieß befestigen, so dass sich die Streifen drehen können. Auch hierkann man wieder, wie bei den Luftballons, mehrere Spieße übereinander aufhängen. Babys finden es toll, wenn Sachen glitzern und sich spiegeln.