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Vorlesen macht Kinder schlau

Wie in vielen Familie gehört auch bei uns das Vorlesen einer Gutenachtgeschichte zum abendlichen Ritual. Aber auch tagsüber wird bei uns öfter mal ein Buch zur Hand genommen und eine Geschichte vorgelesen. Das passiert in den unterschiedlichsten Situationen, z.B. auf dem Töpfchen oder der Toilette oder einfach, um mal eine kleine Pause einzulegen und etwas Ruhe reinzubringen.
Nun habe ich in einer Zeitung zufällig einen Expertenartikel gfunden, in dem erklärt wurde, dass vorlesen unsere Kinder stark und schlau macht. Es stärlt sowohl soziale Kompetenzen, regt die Fantasie und die Sprachentwicklung an und fördert das abstrakte Denken, und Spaß macht es unseren Kindern sowieso.
Natürlich kann man hin und wieder ein neues Buch kaufen. Dabei sollte man den Kindern auch die Möglichkeit der Selbstauswahl geben und durch den Buchladen störbern.
Ich gehe regelmäßig in die Bibliothek mit meinem Sohn. Dort treffe ich eine Auswahl und er hat die Möglichkeit sich selbst auch ein paar Bücher auszusuchen, und dabei kostet das Ausleihen kein oder nur wenig Geld und man kann nach einigen Wochen für neuen Nachschub sorgen. So erlangen Kinder schon früh einen Zugang zu Büchern.
Zu Hause sollte man für das Vorlesen dann noch eine ruhige Atmosphäre schaffen und sich an einen angenehmen Ort, wie z.B. das Sofa oder die Kuschelecke mit den Kindern zurück ziehen.
Auch durch altersentsprechende und pädagogisch wertvolle Kinderspiele können Sie Ihr Kind unterstützen und fördern.

Kinderturnen

Seitdem mein Sohn gut laufen kann, also mit etwa 18 Monaten, gehe ich mit ihm ins Kinderturnen. Ich habe zuerst eine Turnstunde bei uns im Ort mit ihm besucht. Die Leiterin ist Kindergärtnerin und hatte einen kleinen Parcour mit verschiedenen Turngeräten aufgebaut. Die Kinder konnten klettern, auf Kästen, Bänken und der Sprossenwand, balancieren, mit Bällen spielen oder eine Matte herunterrutschen. Mein Sohn interessierten die Geräte allerdings nur wenig. Er rannte die gesamte Zeit (45 Minuten) quer durch die Halle. Zu Beginn und am Ende wurden ein paar Lieder gesungen bzw. Bewegungsspiele gemacht. Mir hat es ganz gut gefallen, allerdings waren es für meine Begriffe zu viele Kinder.

Kurz darauf besuchte ich dann mit ihm das Kinderturnen im Nachbarort. Der Aufbau ist ähnlich. Am Anfang wird gesungen und mit Tüchern, Reifen oder Seilen gespielt . Dann erklärt die Leiterin, was an den verschiedenen Gerätestationen gemacht werden soll. Im Anschluss begleitet man sein Kinder durch den aufgebauten Parcour. Am Ende wird zusammen abgebaut und die Kinder dürfen alle auf den Mattenwagen sitzen und wir drehen singend ein paar Runden durch die Halle. Hinterher wird ein Kreis gemacht und nochmals gesungen. Mir gefällt es dort sehr gut. Es sind weniger Kinder und es ist sehr abwechslungsreich. Mein kleiner hat ne Menge Spass mit den anderen und ich bin froh, dass es ihm so viel Freude bereitet.

Selbstgebasteltes Babyspielzeug

Es gibt sehr viele Dinge, mit denen Babys gerne spielen. Ich möchte mit diesem Artikel mal zeigen, dass sie nicht teuer sein müssen. Allerdings möchte ich auch gleich darauf hinweisen, dass man selbstgebasteltes Babypielzeug meiner Meinung nach nur unter Aufsicht dem Baby geben sollte.

  • Plastik- oder Chipstüten: Knistern herrlich und machen dem Baby großen Spaß.
  • Kleine Plastikflaschen mit Inhalt: Zum Beispiel Reis oder Sand hinein füllen, fest verschließen und los geht`s mit der Rasselei.
  • Deckel von Babygläschen: Am besten in der Spülmaschine reinigen und dann in eine Blechdose (Keksdose) füllen. Macht ne Menge Lärm und die kleinen lieben es. Außerdem können sie die Dose auch aus- und einräumen.
  • Zeitungen oder Prospekte: Lassen sich toll zerfetzen oder zerknüllen.
  • Ungefährliche Haushaltsutensilien: Wie z.B. ein Schneebesen eignen sich hervorragend zum Spielen. Und da man eine Menge davon in der Küche hat, geht das Spielzeug erstmal nicht aus.
  • Luftballons: Auch damit spielt eigentlich jedes Baby gern (Vorsicht wegen der Gefahr des Platzens).

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es darf natürlich nichts sein, an dem sich das Baby verletzen könnte. Man kann den kleinen so etwas Abwechslung bieten und muss dafür nicht viel Geld ausgeben.

Viel Spaß beim Audenken und Spielen. 🙂

Schönes Babyspielzeug finden Sie auch in unserem Babyspielzeug Shop.

Schlafen im Kinderzimmer

Eine Empfehlung, wie das Baby schlafen sollte, ist das Schlafen des Säuglings im eigenen Bett im Elternschlafzimmer für die ersten sechs Lebensmonate. Manche Babys schlafen von Anfang an in ihrem Zimmer, andere nicht mal im eigenen Bett.

Wir hatten ursprünglich geplant, dass unser Sohn direkt nach seiner Geburt im eigenen Zimmer schläft. Das wollte jedoch er erstmal nicht und dann, war die Vorstellung für uns irgendwie komisch. Als er fast sieben Monate alt war und nachts sich mehr bewegte und auch unruhiger wurde, beschlossen wir an einem Sonntag vormittag sein Bett in sein Kinderzimmer zu schieben. Er sollte dann auch gleich den Mittagsschlaf darin machen. Wir wollten schauen, ob er damit Schwierigkeiten hat und falls ja, hätten wir das Bett doch noch mal umgeschoben.

Wider Erwarten schlief unser kleiner aber genauso in seinem Zimmer, wie sonst bei uns im Schlafzimmer. Anscheinend war es für ihn kein Problem. Nur mein Schlaf war anfangs deutlich unruhiger, weil ich durch alle Geräusche, ob von meinem Sohn oder nicht, sofort hellwach war. Mein Mann und ich mussten uns wohl auch erstmal an die neue Situation gewöhnen…