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Trotzphase

Eine Kleinkindpädagogin sagte mir neulich, dass die Trotzphase inetwa die Pubertät der kleinen Kinder sei. Sie werden im Alter von etwa drei bis vier Jahren mit Gefühlen konfrontiert, die sie so noch nicht kennen und mit denen sie ertsmal lernen müssen umzugehen.

Mein Sohn war bislang nicht wirklich hartnäckig, wenn er etwas durchsetzen wollte, aber seit ungefähr 4 Wochen hat sich das ziemlich verändert. Alles fing mit einer sehr provokativen Phase an. Er versuchte den ganzen Tag über mich irgendwie herauszufordern. Danach folgten wieder ein paar ruhiger Tage bis vor zwei Wochen dann die Wutausbrüche und Bockanfälle kamen. Neulich wollte er unbedingt, dass ich meine Hände nach ihm wasche. Ich hatte sie allerdings schon vor ihm gewaschen und weigerte mich es noch einmal zutun. Er stand vor dem Waschbecken und brüllte lautstark. Ich habe ihn dann erstmal in sein Zimmer zum Beruhigen geschickt. Nach weiteren zwei Minuten toben in seinem Zimmer war der Spuk auch wieder vorbei und die Hände wurden gewaschen. Das ist nur ein Beispiel von Anfällen, die er in den vergangenen Wochen hatte. Meistens muss ich innerlich schmunzeln, aber es gibt auch Tage, an denen mich seine Wutausbrüche sehr anstrengen. Ich versuche mir dann zu sagen, dass er einfach mit diesen neuen Gefühlen noch nicht umgehen kann und es zur Entwicklung dazu gehört. Ich erkenne ihn manchmal garnicht wieder. In einem halben Jahr wird er vier und ich bin guter Dinge, dass sich die Lage dann wieder entspannt. Ein kleiner Mensch muss eben noch viel Lernen und ich freue mich schon auf die Pubertät!

Kindergeburtstag

Vergangene Woche war mein Sohn zum ersten Mal alleine zu einem Kindergeburtstag von einem Kindergartenfreund eingeladen. Er bekam eine Pirateneinladung und als auf dem Umschlag stand: „Du kannst dich gerne als Pirat verkleiden“. war mir klar, dass es sich wohl um eine Mottoparty (Piratenparty) handeln wird. Mein Sohn war natürlich begeistert. Er wollte unbedingt als Pirat verkleidet werden. Ich besorgte ein Geschenk und dieses wurde in Piratengeschenkpapier verpackt. Am Geburtstagnachmittag habe ich mein Sohn nun zur seiner ersten Fete ohne mich gebracht und ein komisches Gefühl war das schon. Er wurde vom Gastgeber-Pirat freundlich empfangen. Auf dem Tisch stand ein riesiges Piratenschiff aus Kuchenteig und Schokolade, mit Gummibärchen und Smarties verziert. Alles war piratenmäßig dekoriert. Ich verabschiedete mich und hinterließ meine Telefonnnummern für den Fall, dass irgendetwas passieren sollte. Mein Mann holte unseren Sohn drei Stunden später wieder ab. Er hatte eine Menge Spaß gehabt, mit seinen Freunden gespielt und eine kleine Tasche mit Süßigkeiten und weiteren Piratenaccesoires, wie Tattoos oder einen Luftballon dabei.

Als dann gleich die nächste Einladung hereinflatterte mit dem Thema Dinosaurier und „In einem Land vor unserer Zeit“ machte ich mir langsam Gedanken darüber, mit welcher genialen Idee ich die Kinder zum Geburtstag meines Sohnes begeistern könnte. Dieser ist zwar erst in einem halben Jahr, also im Winter, aber ich glaube heutzutage muss man da wohl ein bisschen mehr auffahren als nur Eier laufen und Sackhüpfen. Ich muss sagen, die Vorgaben der anderen Eltern setzen mich schon etwas unter Druck. Eigentlich möchte ich diesen Wettkampf nicht mitmachen, aber es wird mir wohl nichts anderes übrigbleiben, schließlich möchte ich, dass mein Sohn einen gelungenen Kindergeburtstag feiern kann und seine Freunde bei uns Spaß haben. Wie ich das anstelle überlege ich mir noch. Im Internet habe ich zumindest schon mal sehr schöne Ideen für einen Kindergeburtstag auf der Seite www.partydeko.de gefunden. Man kann dort die Deko zum Kindergeburtstag bestellen . Natürlich gibt es auch noch andere Seiten, die solche Artikel anbieten.

Baby- und Kinderschuhe

Ich habe mich neulich gefragt, wie lange sollten Kinder eigentlich Lauflernschuhe tragen?

Mein Sohn ist kürzlich drei geworden und ich habe ihm seit er die ersten Gehversuche gemacht hat, immer Babyschuhe oder später dann Kinderschuhe mit erhöhtem Schaft und weicher Sohle gekauft, was einen Lauflenschuh ja ausmacht. Ich habe immer Markenschuhe gekauft, was bei dem schnellen Wachstum von Kinderfüßen im ein oder anderen Jahr ziemlich ins Geld gegangen ist. Nun ist er drei Jahre alt und ich denke, ich kann jetzt auch Schuhe ohne erhöhten Schaft kaufen.

Schwierig finde ich auch, die richtige Größe zu bestimmen. Ich hole mittlerweile immer die Sohle aus dem Schuh heraus und lasse meinen Sohn sich daraufstellen. Wenn dann vorne noch etwa einen daumenbreit Platz ist, ist das in Ordnung. Da ich meistens die gleiche Marke an Halbschuhen oder Sandalen kaufe, kann ich auch prima, wenn die getragenen zu klein werden, die nächste Größe online bestellen. Die passen dann optimal.

Ich habe mal jemanden gefragt, warum Baby-und Kinderschuhe eigentlich so teuer sind. Zur Antwort habe ich bekommen, weil der Aufwand der Herstellung der gleiche ist.

Aber gebrauchte Schuhe würde ich meinen Kindern nicht anziehen, Geld hin oder her. Das Fußbett wurde von einem anderen Kind vorgeprägt und führt somit zur einer verfälschten Fußhaltung und damit vielleicht zu Schäden, die den gesamten Knochenapparat betreffen.

Tragen im Tragetuch

Ich trage meine Tochter im Tragetuch seit sie etwa zwei Wochen alt ist und ich wollte mal meine Erfahrungen vom Tragen im Tragetuch niederschreiben.
Ich habe mir mein Tuch in einem Weltladen gekauft. Im Vorfeld habe ich mich über die nötige Länge im Internet informiert. Ich bin etwa 168 cm groß und wiege etwa 60 Kilo. Mein Tuch musste 4,50 m bis 4,70 lang sein, um alle Tragevarianten binden zu können.
Meine Hebamme zeigte mir die Doppel-X-Trage, die man schon bei zwei Wochen alten Babys anwenden kann. Es war von Anfang an völlig einfach vom Handling. Ich hatte die Bindetechnik schnell drauf.
Die kleine fühlte sich sichtlich wohl, so nah bei mir und schlief direkt ein. Seither trage ich sie im Tuch, wenn sie mal einen nicht so guten Tag hat und viel Nähe braucht. Ich habe dann trotzdem beide Hände frei, um Dinge zu erledigen, die sich nicht aufschieben lassen oder kann mit meinem Sohn spielen. Meiner Tochter gefällt das Getragen werden im Tuch sehr und ich kann es nur weiterempfehlen. Ich frage mich, warum ich das nicht schon bei meinem ersten Kind gemacht habe.

Vierfingerfurche

Nach der Geburt meines zweiten Kindes wurde bei der U1 eine Vierfingerfurche festgestellt. Ich hatte noch nie davon gehört und fragte bei der Ärztin nach, die die Geburt begleitet hatte. Sie sagte mir, dass eine Vierfingerfurche auf ein Syndrom, wie das Down -Syndrom hinweisen kann. Mein Mann und ich waren nun sehr verunsichert. Ich wollte eigentlich ambulant entbinden und möglichst schnell nach Hause, aber auf Grund dieses Verdachts beschlossen wir auf den Kinderarzt zu warten. Vierfingerfurche weiterlesen