Seitdem mein Sohn gut laufen kann, also mit etwa 18 Monaten, gehe ich mit ihm ins Kinderturnen. Ich habe zuerst eine Turnstunde bei uns im Ort mit ihm besucht. Die Leiterin ist Kindergärtnerin und hatte einen kleinen Parcour mit verschiedenen Turngeräten aufgebaut. Die Kinder konnten klettern, auf Kästen, Bänken und der Sprossenwand, balancieren, mit Bällen spielen oder eine Matte herunterrutschen. Mein Sohn interessierten die Geräte allerdings nur wenig. Er rannte die gesamte Zeit (45 Minuten) quer durch die Halle. Zu Beginn und am Ende wurden ein paar Lieder gesungen bzw. Bewegungsspiele gemacht. Mir hat es ganz gut gefallen, allerdings waren es für meine Begriffe zu viele Kinder.

Kurz darauf besuchte ich dann mit ihm das Kinderturnen im Nachbarort. Der Aufbau ist ähnlich. Am Anfang wird gesungen und mit Tüchern, Reifen oder Seilen gespielt . Dann erklärt die Leiterin, was an den verschiedenen Gerätestationen gemacht werden soll. Im Anschluss begleitet man sein Kinder durch den aufgebauten Parcour. Am Ende wird zusammen abgebaut und die Kinder dürfen alle auf den Mattenwagen sitzen und wir drehen singend ein paar Runden durch die Halle. Hinterher wird ein Kreis gemacht und nochmals gesungen. Mir gefällt es dort sehr gut. Es sind weniger Kinder und es ist sehr abwechslungsreich. Mein kleiner hat ne Menge Spass mit den anderen und ich bin froh, dass es ihm so viel Freude bereitet.

Kommentar abgeben