Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft unter Sodbrennen. Es sind sogar zwischen 40 und 80 %, die häufig dieses Brennen und Stechen hinter dem Brustbein verspüren. Das diese Beschwerden nach der Geburt sofort verschwunden sind, ist leider nur ein schwacher Trost.
In der Schwangerschaft bildet der Körper Hormone, die unter anderem die Muskulatur der Verdauungsorgane erschlaffen lassen. Dadurch arbeiten die Speiseröhre, der Magen und der Darm langsamer. Des weiteren verschließt sich auch der Mageneingang nicht mehr so stark und die Magensäure kann in die Speiseröhre zurück fließen. Dies führt dann zu Sodbrennen. Das passiert vor allem, wenn der Druck im Bauchraum steigt (z.B. beim Bücken). Natürlich drückt im Verlauf der Schwangerschaft dann auch die Gebärmutter auf den Magen.
Hier ein paar Tipps, was man dagegen tun kann:
- essen von mehreren kleinen Mahlzeiten,
- meiden von fettigen und süßen Lebensmitteln, sowie Kaffee und Pfefferminztee,
- Milch, Naturjoghurt und Kamillentee beruhigen den Magen und neutrakisieren die Magensäure, auch Weißbrot und Haferflocken können helfen,
- leicht erhöhtes Liegen verhindert das Zurückfließen der Magensäure in die Speiseröhre,
- das Abendessen sollte mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen werden und leicht ausfallen.
Ist das Sodbrennen allerdings mit Hausmitteln nicht einzudämmen und sind die Beschwerden sehr stark, kann man vorübergehend auf Antazida nach Rücksprache mit dem Arzt zurückgreifen. Das sind Medikamente, die die Magensäure neutralisieren und so eine Erleichterung bringen.
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Schwangere schrieb am 10. Februar 2009 @ 11:51
Das kenne ich. Als ich das erste Mal schwanger war, hatte ich auch furchtbares Sodbrennen, obwohl ich das vorher nie hatte und auch nicht wusste wie schlimm das sein kann. Das vermeiden von süßen und fettigen Lebensmitteln und Kaffee ist leicht gesagt. Kaffee brauche ich, um richtig wach zu werden und auf Süßigkeiten oder fettiges Fast Food hatte ich erst recht Appetit. Und wenn man Heißhunger auf etwas hat, ist es schwer das nicht zu essen.