Als mein Sohn etwa acht Monate alt war, ging ich das erste Mal mit ihm zu einer Krabbelgruppe. Ich hatte von einer Bekannten erfahren, wann und wo bei uns im Ort eine Krabbelgruppe stattfindet. Es sind meistens Mütter, die sich privat zusammengeschlossen haben, Kirchengemeinden oder die Volkshochschule, die solche Kurse anbieten. Ich hatte eine solche Gruppe aufgesucht, da ich den Eindruck hatte, dass sich mein Sohn zu Hause langweilt.
Wir gingen nun jeden Donnerstag Vormittag in dieses eigens zum Zweck der Krabbelgruppe eingerichtetes Spielzimmer. Manchmal trafen wir uns auch auf dem nahegelegenen Spielplatz. Mein Sohn war der Jüngste in der Gruppe und völlig fasziniert von der neuen Umgebung, den Kindern und den Spielsachen. Ich hatte den Eindruck, dass es ihm großen Spaß bereitete dort zu sein. Er mochte schon immer gerne, wenn gesungen wurde und wir haben dort einige schöne Kinderlieder und Kinderreime dazu gelernt. Es gab auch Zeit zum freien Spielen, Essen und Basteln. Gut anfangs war er ja noch ziemlich klein und konnte noch nicht mal krabbeln geschweigedenn basteln, aber die kleinen werden ja irre schnell groß.
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